Bitte weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen…. Please move on, there’s nothing to be seen….

(If just don’t understand German, you might wanna scroll down a bit! 🙂 )

Wieso teile ich mit diesem Blog seit nun einem Jahr meine Gedanken mit der Welt? Nun, gestartet habe ich, damit zu Hause gebliebene Freunde und Familie mitbekommen, was ich denn in der grossen weiten Welt so treibe. Und irgendwie keimte in mir die Hoffnung, dass mein Lebensstil für den einen oder anderen vielleicht inspirierend ist und er oder sie dadurch eventuell motiviert wird, sein oder ihr Leben mal von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten. Täglich besuchen Leute aus der ganzen Welt meine Seite. Nicht viele, sechzehn durchschnittlich, wie mir die Statistik verrät. Ab und zu bekomme ich ein Like oder einen neuen Follower. Und ab und zu bedankt sich ein Leser für die schönen Fotos oder meine Gedanken. Das freut mich jedes Mal.

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Als ich im Mai jedoch meinen Arm gebrochen habe und als Beitragsbild eins meiner Röntgenbilder gewählt habe ist seltsames passiert. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich über 1600 Besucher. Das hat mich in einem ersten Moment gefreut, doch nach und nach hat es mich immer mehr genervt. Ist es tatsächlich Unfälle und Verbrechen, das ist was die Leute sehen wollen? Anscheinend. Die schönen Blumen am Strassenrand bemerken die wenigsten, aber wehe es liegt ein verbeultes Auto im Graben – dann werden Hälse gereckt und gestreckt.

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Das selbe spiegelt sich auf Facebook. Für ein schönes Foto gibt es vielleicht 20 Likes, zwei oder drei Kommentare – ist darauf jedoch ein Verband, Gips, Narbe oder sonst was zu sehen, was an einen missglückten Tag im Leben eines Bikebums hindeutet, dann werden Posts geteilt und regnet es Kommentare. Ich rede hier nicht von „Gute Besserungs“- Wünsche, die sind lieb gemeint und in einem beschissnen Moment auch wirklich tröstend. Ich rede von den „Ich habs dir doch gesagt“- von den „tu das und lass das“- und von den „Ich weiss es schliesslich besser“-Kommentaren. Plötzlich ist jeder Doktor, Berater oder was auch immer. Wo sind diese Kommentatoren jedoch bei den schönen Beiträgen? Ich rede hier offensichtlich nicht von dir, lieber Leser, denn du hast dir Zeit genommen um bis hier hin zu lesen, obwohl das Beitragsbild weder Knochensplitter noch Blut zeigt… 🙂

In den letzten paar Wochen habe ich mich gefragt, woran das liegen könnte und ich bin immer noch nicht zu einer Antwort gekommen. Es hat lediglich dazu geführt, dass ich die Lust am Schreiben etwas verloren habe. Heute morgen habe ich jedoch eine Textnachricht von einem Mädel aus Dänemark bekommen. Sie schrieb mir, dass sie meine letzteren Blogeinträge gelesen habe und mir lediglich sagen wolle, wie inspirierend es zu lesen sei, wie ich meinenm Traum folge und mein „neues“ Leben aufbaue. Das hat mir wieder Freude am Schreiben gegeben. Und wenn ich täglich nur einer Person ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann, dann reicht mir das.

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Please move on, there’s nothing to be seen….

Why have I been sharing my thoughts with the world writing this blog now for a year? Well, I’ve started so that my friends and family, which remained at home, know what I was up to in the big wide world. And somehow I also hoped that my lifestyle might be inspiring for one or the other and he or she will thereby possibly motivated to look at his or her life from a different angle. Every day, people from all over the world visit my site. Not many, sixteen on average, as the statistics reveal. Every now and then I get a like for a post or a new follower. And every now and then a reader says „thank you“ for the beautiful photos or my thoughts. That makes me happy every time.

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But when I wrote about my broken arm in May with one of my X-ray pictures as a main picture, somethin strange happened. Within two days I had over 1600 visitors. That cheered me up in a first moment, but gradually it started to annoy me more and more. Is it actually accidents and crimes, what people want to see? Apparently. The beautiful flowers on the roadside barely get attention, but alas there’s a smashed car in the ditch – then necks are getting stretched.

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The same thing I noticed on Facebook. For a beautiful photo I may get 20 Likes, two or three comments – but as soon as you see a plaster, scar or something, which you can associate with a failed day in the life of a Bikebums, then posts are getting shared and it suddenly rains comments. I’m not talking about „quick healing and cheer up“ – comments, they are kind and in a shitty moment like that really comforting. I’m talking about the „I’ve told you“ – of the „Do this and dont do that“- and of the „Believe me I really know it better“-commenting. Suddenly everyone is a doctor, consultant or whatever. Where are these commentators, however, when I post something beautiful or cool? I’m obviously not talking about you, dear reader, because you took your time to read this far, although the main image shows neither bone fragments nor blood … 🙂

Over the past few weeks, I’ve been wondering why this happens and I still have not come to an answer. It merely meant that I’ve slightly lost the pleasure of writing. This morning, however, I got a text message from a girl from Denmark. She wrote me that she had read my last few blog entries and just wanted to say how inspiring it is to read, how I am following my dream how I’m building up my „new“ life. That made me wanna write again. When I can put a smile on up just one person’s face a day, that’s good enough for me.

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